Geplante Obsoleszenz von Geräten – Tipps für Verbraucher

Viele kennen das Problem: der Haartrockner oder Drucker ist zwei Jahre alt und plötzlich geht gar nichts mehr. Meist lohnt sich keine Reparatur und so wir ein neues Gerät angeschafft. Bei der geplanten Obsoleszenz geht es um eine Strategie von Wirtschaft und Herstellern, ihre Geräte mit einer begrenzten Lebensdauer zu versehen, um die Produktion und den Verkauf neuer Geräte anzukurbeln.

Beweise dafür sind oft schwer zu finden und bei einigen Produkten wie Computern oder Handys sind äußere Umstände, wie neue technische Errungenschaften, Programme und Bedingungen, Gründe für Updates und Erneuerungen. Verbraucher kritisieren jedoch die kurzen Lebenszyklen, denn viele Geräte müssten nicht nach nur ein bis zwei Jahren auf dem Müll landen. Diese zusätzliche Belastung für Umwelt und Geldbörse kann jedoch vermieden werden, wenn die Geräte in die Selbstreparatur gehen. Viele Produkte können Verbraucher mit handwerklichem Geschick und Anleitung wieder gebrauchsfähig machen. Darunter fallen Handys, Drucker und diverse Haushaltsgeräte.

Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/4341/umfrage/haushaltsausstattung-mit-elektrogeraeten/

Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/4341/umfrage/haushaltsausstattung-mit-elektrogeraeten/

1. DRUCKER
1.1 FARBPATRONEN WECHSELN

Einige Hersteller dementierten, dass in ihren Druckern Zähler eingebaut sind, die nach einer geplanten Anzahl der Ausdrucke den Drucker stoppen lassen. Das muss nicht immer der Fall sein, denn eines der größten Probleme bei Tintenstrahldruckern ist die überschüssige Tinte. Die Druckköpfe benötigen ein Durchspülen, um die Düsen zu reinigen. Diese Tinte kommt meist in den Boden des Druckers oder in ein Behältnis, das mit einem Schwamm die überschüssige Tinte aufsaugt. Ist der Schwamm voll, stoppt der Drucker den Betrieb.

Farbpatronen lassen sich leicht auswechseln.

Farbpatronen lassen sich leicht auswechseln.

Neben den verstopfen Schwämmen fällt vielen Verbrauchern auf, dass bei einem Neukauf die ersten Druckerpatronen nur eine geringe Druckanzahl und verminderte Ausdrücke leisten können. Oft hilft es bereits, diese auszutauschen, denn viele Hersteller arbeiten mit Setup-Patronen mit geringem Tintenstand, für Ausrichtung des Toners und Testausdrucke. Deshalb sollten Anwender beim Kauf auf die Angaben des Herstellers achten, um den reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. Tintencenter.com gibt weitere Hinweise bei Problemen mit leeren Patronen und erläutert welche Gründe Firmen für die Herstellung dieser Patronen besitzen.

Die leeren Patronen drücken den Preis der Drucker und mit dem weiteren notwendigen Zubehör erhoffen sich die Hersteller größere Umsätze. Dazu gehören auch die Papiereinzugsrollen oder Kunststoffzahnräder, die einen hohen Verschleiß aufweisen.

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